Aspekte der Datenspeicherung - Virtualisierung

Bei der Virtualisierung werden virtuelle Funktionen mit Hilfe von Ressourcen erstellt, die eigentlich an bestimmte Hardware gebunden sind. Damit kann die vollständige Kapazität der einzelnen physischen Rechner durch das Verteilen seiner Funktionen auf viele Anwender und Umgebungen besser ausgeschöpft werden.

Durch die Virtualisierung

  • … verringern sich Hardware-Investitions- und Betriebskosten
  • … minimieren sich Ausfallzeiten
  • … verbessert sich die Effizienz und Agilität der IT-Infrastruktur
  • … vereinfacht sich das Datenmanagement
  • … wird die Business Continuity sicherer

Arbeitsweise virtueller Systeme

Virtuelle Maschinen funktionieren völlig unabhängig wie ein komplett isolierter Software-Container mit eigenem Betriebssystem und Anwendungen. Dadurch können mehrere virtuelle Maschinen auf einem Hardware-System betrieben werden, also auch verschiedene Betriebssysteme und Anwendungen auf nur einem physischen Server ausgeführt werden.

Zwischen den virtuellen Maschinen und dem Hardware-System liegt ein Software-Layer, der sogenannte Hypervisor. Er weist den virtuellen Maschinen dynamisch die Computer-Ressourcen zu, die sie gerade benötigen.

Der Hypervisor partitioniert die Ressourcen des physischen Computers und teilt sie auf mehrere virtuelle Maschinen auf, damit mehrere Betriebssysteme auf dem Computer betrieben werden können. Er isoliert Fehler auf der Hardware-Ebene und erhöht damit die Sicherheit. Er kapselt den Zustand einzelner virtuellen Maschinen ein und speichert ihr als wären es einfach Dateien. So kann der Hypervisor virtuelle Maschinen ganz einfach verschieben oder kopieren. Dadurch wird die Lösung hardwareunabhängig, virtuelle Maschinen können auf jeden beliebigen physischen Server migriert werden.